MÜLL IN DEN MEEREN -

EIN RIESEN GROSSES PROBELM

Der Müll im Meer stellt eine enorme und weltweite Bedrohung für Unterwasser-Lebewesen und deren Lebensräume dar. Meereslebe-wesen strangulieren sich in umher schwebenden Müllteilen und verenden qualvoll. Oder sie ersticken durch das Verschlucken von Müllteilen; denn sie verwechseln den Müll häufig mit Nahrung: Meeresschildkröten bspw. fressen hauptsächlich Quallen und verwechseln diese mit im Meer umhertreibenden Plastiktüten. Oder das sog. Mikroplastik, Plastikteilchen kleiner fünf Millimeter, wird von Meerestieren mit Plankton verwechselt. Darüber hinaus geben Kunststoffe während Ihrer Zersetzung giftige und hormonell wirksame Zusatzstoffe, wie bspw. Weichmacher, in die Meere und den Organismus ab, der sie aufnimmt. 

WO DER MÜLL HER KOMMT

UND WIE ER INS MEER GELANGT

Große Teile des Meeresmülls stammen aus der Schifffahrt, der Fischerei und der Offshore-Industrie. Aber auch Müll, der an Stränden achtlos liegen gelassen wird, gelangt direkt ins Meer. Darüber hinaus wird Müll aus Städten durch Wind und Regen in Bäche und Flüsse bis zum Meer getragen. Niederschläge werden ungeklärt in die Meere eingeleitet und mit Ihnen zum Beispiel Müll aus Straßengräben. Mikroplastik, das durch das tägliche Waschen aus Kosmetika und Textilien ins Haushaltsabwasser gelangt, kann bislang in den Kläranlagen nicht vollständig herausgefiltert werden und wird so ebenfalls in die Meere eingetragen. Der Abrieb von Autoreifen ist gerade in Deutschland einer der größten Verursacher des Eintrags von Mikroplastik in die Umwelt.  

RECYCELTES MEERESPLASTIK

Jährlich werden 400 Millionen Tonnen Plastik hergestellt - 40% davon sind Einwegartikel. Es dauert Hunderte von Jahren, bis eine Kunststoffflasche in der Natur vollständig abgebaut ist. Plastik erstickt unsere Umwelt und durch das Sammeln und Recyceln des Plastiks können wir dazu beitragen, dass die Müllhalden kleiner werden und nicht zuletzt in den Meeren etwas weniger Plastik landet.

 

Recyceltes Polyester verbraucht bei der Herstellung 2/3 weniger Energie und 90% weniger Wasser als konventionelles Polyester. Recyceltes Polyester hat die gleiche Haltbarkeit und Langlebigkeit wie herkömmliches Polyester, ist jedoch wesentlich umweltfreundlicher.

Fischer in der EU bergen, reinigen und trennen Müll aus dem Meer. Der PET-Anteil wird zerkleinert, zu Granulat und anschließend zu Garn verarbeitet. So entsteht Schritt für Schritt aus Plastik ein nachhaltig und umweltfreundlich hergestellter Stoff. 

Unsere Mützen beispielsweise bestehen aus recycelten Plastikflaschen. Durch das Recyceln des Kunststoffs können wir dafür sorgen, dass weniger Plastik in die Natur gelangt. 

BIO BAUMWOLLE 

Der Schwerpunkt im ökologischen Anbau von Baumwolle liegt auf dem langfristigen Erhalt der natürlichen Ressourcen, wie bspw. die Fruchtbarkeit der Böden und die Reinheit des Trinkwassers. 

Biobaumwolle wird in Mischkultur und Fruchtwechselwirtschaft angebaut. An die Feldränder setzt man bspw. Sonnenblumen, in die Feldmitte Mungbohnen und Kichererbsen. So bleibt die Boden-fruchtbarkeit auf natürliche Weise erhalten. Die Vielfalt der Fauna fördert die Artenvielfalt und erhält das natürliche Gleichgewicht zwischen Nützlingen und Schädlingen, welches die Ausbreitung der Schädlinge verhindert. Gleichzeitig sind die zugesetzten Pflanzen für viele Insekten attraktiver als die Baumwolle, wodurch ein intensiver Befall vermieden wird. Dünge und Pflanzenschutzmittel produzieren die Bauern aus Kompost.

Biobaumwollanbau wird mit einem geringeren Wasserverbrauch hergestellt als konventionelle Baumwolle. Gepflanzt wird unter Berücksichtigung der klimatischen Gegebenheiten, sodass der Verbrauch durch natürliche Niederschläge gedeckt wird. Wenn nötig, werden die Felder mit Tröpfchen-Bewässerung versorgt, welche die Pflanzen mit sehr geringen Mengen, dafür kontinuierlich bewässert.